Programm:
Werke französischer Komponisten aus der ersten Hälfte des 18.Jahrhunderts:
· 4ème suite de Louis de Caix d’Hervelois
( Marche, Musette, Menuet, Tambourin 1, tambourin 2 )
· Sonate n°1 « La Marais » Mr Dornel ( Lentement, Allemande, Sarabande )
· Sonate n°2 « La Couperin » Mr Dornel ( Lentement, Gay, Affectueusement, Gigue )
· 4ème suite de Philidor (Lentement, Courante, Air en musette, Gavotte, Sicilienne, Paysanne)
· Hottetterre 4ème suite (Prélude, Allemande, Sarabande, Air le fleuri)
· Jean-Baptiste Lully « Plainte de Vénus » extrait du Ballet de Flore pour soprano ( Nathalie )
· Jean-Baptiste Lully « Heureux qui peut voir du rivage » extrait de l’opéra « Phaëton » pour basse ( Marc
Ensemble Bel Air - Barock-Trio - Oboe, Fagott, Cembalo
Marc Guillard, Cembalo
Als Musiklehrer bekommt Marc Guillard erste Preise in Gesang und Musiklehre. In Frankreich und im Ausland tritt er mit verschiedenen Formationen auf wie etwa dem „Ensemble Vocal Michel Piquemal“, dem „Ensemble Vocal Jean Sourisse“, der „Ars Antiqua de Paris“, dem „Parlement de Paris“ und der „Grande Écurie et la Chambre du Roy“; Aufnahmen mehrerer CDs wechseln sich mit Teilnahmen an vielen Radio- und Fernsehsendungen sowie an Festivals ab: „Le Printemps de Bourges“, „Le Festival de Jazz de Trouville“, „Le Festival de la Chaise Dieu“ und das „Barockmusik-Festival Pamplona“. In Studioaufnahme verleiht er Philippe Noiret seine Singstimme für Philippe de Brocas Film „Chouans“. Zwei Jahre lang leitete er die Kinderkantorei der Oper Nantes.
Zur Zeit perfektioniert er sich mit Jocelyne Cuiller in der Kunst des Basso continuo.
Nathalie Guillard, Fagott
Als junge Absolventin der Kunstakademie erhält Nathalie Guillard bereits die ersten Preise in Gesang, Kammermusik und Musikgeschichte. Im Ensemble „Contrechant“ wirkt sie in zeitgenössischen und Barock-Repertoires. Ihre Anfänge in lyrischer Kunst bilden die Rolle einer Nonne in Prokofjews „Feurigem Engel“ im Theater von Nancy und dann die Rolle einer zweiten Hofdame in Henzes „Prinz von Homburg“ am „Théâtre du Capitole“ von Toulouse.
In der Oper von Avignon wirkt sie in den „Âge d’Or“-Konzerten und tritt im Jahre 2000 in den Chor der Oper von Angers-Nantes ein. Nach der Begegnung mit dem Fagottisten Philippe Piat, Professor an der Musikhochschule Nantes, folgt sie seinem Unterricht und knüpft so wieder an ihr Repertoire instrumentaler Barockmusik an.
Paul-Ronan Ladmirault, Oboe
Seit seinem siebten Lebensjahr studiert Paul-Ronan Ladmirault die Oboe an der Musikhochschule Nantes, wo er nach einstimmigem Jury-Urteil den Abschluss-Preis mit Auszeichnung erhält. Anschließend perfektioniert er sein Können mit André Martin, dem ersten Solo-Oboisten des Nationalorchesters der „Pays de la Loire“ sowie mit Stephen Sucheneck, dem englischen Horn-Solisten des Philharmonie-Orchesters von Radio-France“. Mit seiner Schwester, der Organistin Florence Ladmirault, bildet er ein Duo, das überall in Frankreich auftritt. Sie haben bereits zwei CDs aufgenommen, die erste widmet sich der Barockmusik, die zweite konzentriert sich auf die Musik ihres Urgroßvaters: des Komponisten Paul Ladmirault (1877-1944).
2007 begegnet er Michèle Vandenbroucque und tritt an der staatlichen Musikschule in La Roche-sur-Yon in deren Barockoboe-Klasse ein, um dieses Instrument kennenzulernen.